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Theaterwochenende 2016





Lachmuskeltraining beim Theaterwochenende des Musikvereins

Wie bereits in den Jahren zuvor lief das Theaterensemble des Musikvereins unter der Leitung von Bernd Oberneder am 19. Und 20. März anlässlich des jährlich stattfindenden Theaterwochenendes wieder einmal zu Höchstform auf. Dass die Veranstaltung nicht wie üblich in der Gemeindehalle in Unterweissach, sondern in der Sitzmulde im Bildungszentrum stattfand, tat dem Ganzen keinen Abbruch: zahlreiche Theaterfreunde fanden den Weg nach Cottenweiler und sorgten auch dieses Jahr wieder für ein volles Haus.

Mit dem Stück ?Für die Familie kann man nichts? strapazierte die Theatergruppe auch in diesem Jahr wieder in hohem Maße die Lachmuskeln der Zuschauer und hielt so einige Überraschungen parat, mit denen das Publikum so nicht gerechnet hätte.

Dass man sich seine Familie (leider) nicht aussuchen kann, wird auch Friedhelm Beierle (Thomas Kusch) schmerzlich bewusst, als seine Verlobte Doris Stüber (Sibylle Oberneder), welche sehr viel Wert auf ein geordnetes und ruhiges Familienleben legt, erstmals auf den Rest seiner etwas ?ungewöhnlichen? Familie treffen soll. Nicht genug, dass sein Bruder Hubert (Dieter Tonhäuser), genannt ?Hubbi?, geistig nicht ganz der schnellste ist und die Familie mit seinem starken Stottern und seinen bahnbrechenden Erfindungen regelmäßig zur Verzweiflung bringt, seine Schwester Hermine (Christel Steidl) weigert sich auch noch seit Wochen, sich zu waschen, um ihre Spirituelle Aura zu pflegen und ihr Inneres Leuchten zu finden ? und stinkt den Anderen somit im wahrsten Sinne des Wortes gewaltig! Gemeinsam mit ihrer Freundin Gundula Strauß (Karin Tonhäuser), die wie Hubbi ebenfalls durch ihr Stottern für alles etwas länger braucht, ihrem Bruder Hubbi und der Besitzerin des Hauses, Getrud Wollensiek (Karin Häußer), versucht sie nun auch noch, die Geister zu rufen. Dass dies scheinbar auch gelingt und eine Leiche (Marcel Rupp) im Wohnzimmer der Familie auftaucht, ist jedoch einem weiteren Bruder von Friedhelm, Hubbi und Hermine zu verdanken: Dem sich immer am Rande der Legalität bewegenden Computerspezialist Willi (Thomas Kleeh), welcher kurzfristig einen Job als Leichenwagen-Fahrer angenommen hat und wegen einer Panne die ?Fracht? bei sich zwischenlagern muss.

In das ganze Chaos, das nun herrscht, da jeder die Leiche, genannt Albert, auf eine andere Art und Weise wieder wegschaffen möchte und Friedhelm seine Familie vor Doris zu verstecken versucht, mischen sich dann auch noch die Freunde von Friedhelm. Gerd Hollerbichel (Bernd Oberneder), der beste Freund von Friedhelm, der aber immer wieder in Gewissenskonflikte gerät, da er beim Verfassungsschutz arbeitet und so ab und an in unerfreulicher Weise beruflich mit Willi zu tun hat. Und dann wäre da noch die Nachbarin Traudel Siebert (Brigitte Pfauser), eine seriöse Standesbeamtin mit Talent für Steuererklärungen, welche jedoch unter Alkoholeinfluss eine ganz andere Seite von sich zeigt. Ob es nun daran liegt, dass Hermine endlich wieder geduscht hat oder an der unglaublichen Erfindung von Hubbi, weiß keiner, jedoch ist die Leiche Albert auf einmal so lebendig wie nie zuvor und macht sich schnell aus dem Staub. Denn was keiner der Beteiligten wusste: Geheimagent Albert war nie wirklich tot, sondern hoffte nur, sich als Leiche von dem ahnungslosen Willi außer Landes schmuggeln zu lassen! Doch die Lage entspannt sich letzten Endes wieder, so dass Friedhelm nun keine Angst mehr haben muss, wenn Doris auf seine Familie trifft.
Dass das Theaterstück wieder einmal so gelungen ist, ist jedoch nicht nur den großartigen Akteuren AUF der Bühne zu verdanken, sondern auch den fleißigen Händen HINTER der Bühne. So ist vor allem der Regisseurin und Souffleurin Bärbel Lack zu danken, Reinhard Pfauser für das Bühnenbild, Klaus Müller und seiner Assistentin Viola Oberneder für die Technik, Michael Kurz für tolle Bilder, sowie natürlich allen weiteren ?helfenden Händen?.

Ebenfalls einen großen Anteil daran, dass das Theaterwochenende für Zuschauer und Akteure gleichermaßen ein Erfolg war, hatte auch das gesamte Bewirtungsteam unter der Leitung von Heiko Pfauser und Michael Schif, das wieder einmal großartiges geleistet hat. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an alle Helfer!