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Saisonauftakt 2014





Urlaub mit dem Musikverein

Am Samstag den 26. April 2014 fand unter dem verheißungsvollen Titel „Urlaub“, der Saisonauftakt des Musikvereins Unterweissach statt.

Nach der Begrüßung durch den Vorstandssprecher Oliver Fiechtner, der in seiner Ansprache auch die anwesenden Ehrengäste, Bürgermeister Ian Schölzel, Herrn Loup vom Kreisverband, Erich Gassmann, Fritz Pfauser und Wilhelm Stark begrüßte, konnte die Reise losgehen.

Die Leitung aller drei Orchester hatte wie gewohnt unser Michael Jatzlau.
Die jüngsten des MVU, die Minis, präsentierten Stephen Foster´s Greatest Hits (arr. Michael Pratt) und starteten damit die Urlaubsreise im Wilden Westen Amerikas. Mit den Stücken „Oh Susanna“-eine Hymne des amerikanischen Goldrausches, „Swanee River“ und „Camptown Races“ nahmen sie das Publikum mit auf eine imaginäre Planwagenfahrt durch die Prairie, mit Lagerfeuer und Saloon-Besuchen. Mit der prähistorischen Suite (Paul Jennings/arr. Teresa Jennings) hieß es für die Zuhörer zurück in die Natur, mit einem hypothetischen Zeitsprung in die Zeit der Dinosaurier.
Die Titel „Stegosaurus“ und „Brontosaurus“ vermittelten auf musikalische Weise die beeindruckende Größe der urzeitlichen Echsen. Das ultimative Urlaubserlebnis folgte mit „Tyrannosaurus gegen Triceratops: Der Kampf“ bei dem musikalisch ein Kampf der beiden Dinosaurier, die sich auf einer Waldlichtung begegnen, dargestellt wird. Die Leistungen der Minis wurden mit viel Applaus belohnt und der Applaus des Publikums mit einer Zugabe. „Money, Money, Money“ von ABBA, denn Geld benötigt man immer im Urlaub. Die ReiseführerInnen (ModeratorInnen) Isabell Schützle, Denise Schwarz, Sascha Maurer, Susan Beck, Nina Bode, Nico Reinhuber, Luise Geiger, Vanessa Holz und Deborah Müller navigierten das Publikum sicher durch das Programm.

Nach einer kurzen Umbaupause nahmen die MusikerInnen des Jugendorchesters auf der Bühne Platz. Das gemeinsame Reiseziel war hier Australien. Mit „Outback Fantasy“ (Michael Story) wurden die Anwesenden auf einen musikalischen Ausflug ins australische Hinterland, fernab der Zivilisation, genommen. Von dort ging es mit „Barrier Reef“ (John Higgins) ans Meer auf eine Unterwassertour durch die bunte Vielfalt des größten Korallenriffs. Die Australienreise wurde von den ZuhörerInnen mit viel Applaus gewürdigt und auch hier war das Orchester mit einer Zugabe gerüstet. Hierfür musste zunächst der Kontinent gewechselt werden. Es ging nach Afrika, mitten in den Busch, in ein Stammesritual mit „Tribal Drums“ (David Shaffer). Die Reiseleiter Khea Gürtler, Michael Wertenauer, Katja Maier, Maren Fritz und Ramona Häuser gewährleisteten auch hier dem Publikum eine sichere Reise. (Text: Eva Leibold)

Nach der Umbaupause war es so weit. Flugkapitän Thomas Kusch begrüßte die erwartungsvollen Fluggäste an Bord der MVU Airline. Das Aktivenorchester unter der Leitung von Michael Jatzlau, das zu einem musikalischen Rundflug um den Globus eingeladen hatte, startete mit dem mitreißenden und sehr bekannten Stück „Über den Wolken“ von Reinhard Friedrich Michael Mey in den Himmel.

Im Flieger waren auch wieder Stammgäste und Stammpersonal mit von der Partie. Für langjährige aktive Zugehörigkeit bei der MVU-Airline wurde Edmund Prokschi von Vorstandssprecher Oliver Fiechtner geehrt und erhielt ein kleines Präsent. Ganz im Gegensatz zu den Angestellten anderer Airlines sicherte er trotz seiner beachtlichen Anzahl an Flugstunden (40 Jahre) zu, ganz ohne Streik der Airline weiterhin zur Verfügung zu stehen. Von diesen 40 Jahren war er bemerkenswerte 23 Jahre 1. Kassier und 10 Jahre 2. Kassier. Die offizielle Ehrung übernahm Herr Loup vom Kreisverband. Beachtliche 60 Jahre hält Herr Adolf Schreiber dem Musikverein Unterweissach die Treue! Als kleine Anerkennung erhielt dieser neben einer Ehrungsnadel und Urkunde ein Exemplar des vereinseigenen Heimatfilmes.

Ohne nennenswerte Turbulenzen landete man schließlich mit dem Stück „Schöne Urlaubszeit“ von Ivan Presern in Slowenien. Doch kaum in Oberkrain angekommen, ging es auch schon wieder in die Luft. Irland stand auf dem Reiseplan. Mit dem Potpourri bekannter irischer Melodien „Ireland“ huldigte man der grünen Insel. Arrangeur Warren Barker zählt zu den bekanntesten in Hollywood. Frisch ausgeruht, ging es in die weit entfernte Mongolei. 1190 einigte der spätere mongolische Großkhan Dschingis das Land und vergrößerte es durch verschiedene Feldzüge und politisches Taktieren zu einem Großreich. Mit dem Stück „Dschinghis Kahn“ der gleichnamigen Gruppe geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger, ritten die Urlauber durch die weite mongolische Steppe. Dann stand wieder eine längere Flugzeit an, es ging über den Nordpazifik in die USA. Genauer nach Oregon. Bis zur Entwicklung zum Technologiestaat dauerte es. Auf den Spuren der Erschließung des Landes stand für unsere Gäste schon die Eisenbahn startklar bereit. Jakob de Haan versteht es mit seinem Stück „Oregon“ diese Zeit wieder aufleben zu lassen. Man fühlt sich zurückversetzt in die Vergangenheit. Entlang der Northern Pacific Railroad taucht man ein in die faszinierende Landschaft und begegnet Indianern, Golfgräbern und Cowboys. Natürlich auch Planwagen-Trecks, die entlang dem Oregon Trail ihr Glück im neuen Land suchten. Bekannte Bahn-Verspätungen gab es bei uns zum Glück keine. So erreichten wir unseren Anschlussflug rechtzeitig und konnten unsere Rundreise fortsetzen. Navigator Michael Jatzlau dirigierte, und das darf wörtlich genommen werden, uns sicher nach Tunesien. Die Saxofone wollten unbedingt „A Night in Tunesia“ verbringen. Diesen Wunsch abzuschlagen war natürlich keine Option und so durften sie die Finger fliegen lassen. Das Stück von John Dizzie Gillespie, einem amerikanischen Jazzmusiker, forderte ihr ganzes Können.

Eigentlich wollten wir unseren Urlaub ja in Nordafrika ausklingen lassen. Aber das Publikum „beklatschte“ nicht wie üblich nur die sichere Landung des Piloten, sondern ausdauernd die ganze versammelte Crew. So wurden nach einer hektischen und schlaflosen „Night in Tunesia“ rasch die Triebwerke hochgefahren und mit vollem Schub ging es gen Nord-Ost. Nach der Landung auf einem der sage und schreibe drei internationalen Flughäfen ging es in die Hauptstadt der Russischen Föderation: „Moskau“ erneut ein Stück der Band Dschinghis Kahn und geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger. Der Hit war auf Platz drei der deutschen Hitparade und beschreibt die Hauptstadt.

Urlaub darf ja bekanntlich gerne auch mal länger gehen, deshalb wurde auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher über Böhmen gemacht. Oder war das alles nur ein Traum? Gar ein „Böhmischer Traum“? Norbert Gälle, Chef der Scherzachtaler Blasmusik und kein Unbekannter im Weissacher Tal komponierte dieses überaus erfolgreiche Stück. Passend mit dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal verabschiedete Airline-Chef Oliver Fiechtner das wieder sicher in der Seeguthalle gelandete und begeisterte Publikum.

Vielen Dank an Navigator Michael Jatzlau, der es wieder geschafft hatte, dass alle Mitglieder der Bord-Crew bis zum Abreisetermin in die gleiche Richtung geflogen waren. Zahlreiche Navigationsschnellkurse für den einen oder anderen sowie das gesamte Flugpersonal im Vorfeld hatten maßgeblich dazu beigetragen. Mit seiner Reiseroute hatte er wieder den richtigen Riecher bewiesen. Kapitän Thomas Kusch verstand es wieder prächtig uns zu den verschiedenen Reisezielen zu bringen (Moderation). Für den reibungslosen Ablauf am Boden sorgte unser umsichtiger und gewissenhafter Cheftechniker Heiko Pfauser mit seinem Team. Die reizenden Stewardessen Marietta Coelle, Melissa Hihn und Sarah Mohl unter Chef-Steward Patrick Stark, hatten sehr erfolgreich ihr Möglichstes getan, um den Mitreisenden den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten (Saaldekoration). Optisch ansprechend hatte unsere Marketing Abteilung (Christian Huber) wieder ein super toll gestaltetes Plakat und Programmheft gestaltet.